05.09.2018

Tag des offenen Denkmals in Herbern

Josef Kemming weiß Interessantes zum Bildhauer des Epitaphs in der St. Benedikt zu berichten.

Am kommenden Sonntag ist Tag des offenen Denkmals und der › Heimatverein Herbern beteiligt sich mit einer Aktion:

"Entdecken, was uns verbindet" heißt das Motto des Tags des offenen Denkmals in diesem Jahr und bezieht sich damit explizit auf das Europäische Kulturerbejahr 2018. Das Motto zeigt, wie Denkmale Brücken schlagen zwischen Baustilen, Regionen, Kulturen und Menschen. Denn kein Denkmal steht allein: Die von den Erbauern verwendeten Baumaterialien, Techniken und Stile verbinden die verschiedenen Regionen und Gattungen. Rares Baumaterial wurde über weite Strecken verhandelt und reisende Handwerker brachten neues Know-how. Stilelemente anderer Länder und Epochen inspirierten Architekten zu neuen Baustilen, die nicht nur die repräsentativen, sondernbald auch die bürgerlichen Bauten prägten.Denkmale sind immer ein Spiegel ihrer Zeit - und damit auch der Offenheit einer Gesellschaft gegenüber neuen Einflüssen.

Die Kirche St. Benedikti in Herbern vereint auch mehrere Baustile, als Baumaterial wurde u.a. Baumberger Sandstein verwendet und auswärtige Handwerker haben ihre Spuren hinterlassen. Josef Kemming wird in einer Kirchenführung " Auf den Spuren der Wanderhandwerker" auf diese Besonderheiten hinweisen. Manche Spuren führen bis ins Baltikum.

Im Anschluss an die Kirchenführung geht es mit dem Fahrrad nach Drensteinfurt zur Loreto-Kapelle. Dort besteht die Möglichkeit, an einer Führung teilzunehmen und so die Kapelle, die sonst nicht öffentlich zugänglich ist, einmal von innen kennen zu lernen.

Ort: St. Benedikt Kirche in Herbern

Termin: Sonntag, 9. Septembernach dem Hochamt - voraussichtlich 12:30 Uhr