Ausflugstipps in der Gemeinde Ascheberg

Schloss Westerwinkel

Schloss Westerwinkel gehört zu den sehr gut erhaltenen Ritterburgen im Münsterland. Sie wurde schon im Jahre 1225 erwähnt. Das frühbarocke Wasserschloss inmitten eines englischen Parks wurde von 1663 bis 1668 errichtet. Die heutigen Gebäude sind seit etwa 300 Jahren so geblieben. Besitzer des Schlosses ist Graf von Merveldt, der zeitweise einen Teil des Schlosses bewohnt.

Im englischen Park ist ein 18-Loch-Golfplatz großzügig angelegt. Der Park lädt zum Wandern und Genießen ein...

Besichtigungen sind für Gruppen ab 8 Personen nach Voranmeldung möglich (Eintrittspreis = Erwachsener 4,- €, Kind 2,- €).


Schloss Itlingen

Das alte Herrenhaus wird bereits im Jahr 1300 erwähnt. Seine ältesten Teile sind der Mitteltrakt und der linke Seitenflügel mit rundem Eckturm. Vollendet wurde die Anlage um 1755 von Johann Conrad Schlaun. Die vom Barock geforderte Symmetrie erreichte er durch den Anbau des rechten Flügels mit entsprechendem Turm.

Im Innern des Schlosses befindet sich der Rittersaal mit der von Schlaun entworfenen Stuckdecke. Im Vestibül ist ein Sandsteinkamin aus dem Jahre 1582 zu sehen und im Nebengebäude ein großes Wappen aus der Zeit um 1700.

(Nur Außenbesichtigung möglich.)


Davert

Die Davert ist ein riesiges sich über große Teile von fünf Gemeinden erstreckendes Wald- und Moor-Sumpfgebiet. In früheren Zeiten war es unwegsam, und wer sich in der Davert irrte, musste Glück haben, wenn er wohlbehalten wieder nach Hause kam. Annette von Droste-Hülshoff schildert in ihrem Gedicht „Der Knabe im Moor“ die unheimliche Davert mit Ihren zahlreichen Spukgeschichten.

Wandern auf dem ersten Westfälischen Jakobsweg

Dies ist ein besonderes Erlebnis. Die Strecke umfasst 190 Kilometer und orientiert sich bis Münster am Westfälischen Friedensweg, vorbei an Lengerich und Ladbergen. Die gelbe Jakobsmuschel auf blauem Grund weist den Weg weiter über Hiltrup und Rinkerode nach Herbern. Hier können Pilgerinnen und Pilger ihren offiziellen Pilgerstempel im Foyer der St. Benedikt-Kirche abholen.

Weiter wandert man vorbei an der Horne-Quelle oder fährt mit dem Rad auf gut ausgebauten Wirtschaftswegen nach Werne. Im historischen Stadtkern kann man sich an der St. Christophorus-Kirche (Pfarramt) oder im Kapuzinerkloster seine Wanderung bestätigen lassen. Auf den Spuren des alten Cappenberger Kirchenweges kommt man zum Schloss Cappenberg. Über Lünen und Dortmund geht es weiter nach Wuppertal, wo die Route auf die rheinischen Jakobswege trifft.

› GPS-Track zum Jakobsweg

Für weitere Informationen über Unterkünfte und buchbare Erlebnisbausteine hilft Ihnen der Ascheberg Marketing e.V. gerne weiter.


Burgturm

Der Burgturm gehörte zur Burg Davensberg, die um 1263 erbaut wurde. Allerdings wurde diese bis auf den Burgturm und die Burgkapelle vollkommen zerstört. Der Burgturm ist 30m hoch und hat 2m dicke Mauern. Früher wurden im 6m tiefen Verlies des Turms Missetäter mit eisernen Halsbändern und Ketten an die Mauer gefesselt. Heute befindet sich im Turm das Heimatmuseum mit Folterraum.

Der Bugturm in Davensberg ist das Tor zur Davert, dem Naherholungsgebiet zwischen Münster und Davensberg. 


Burgkapelle St. Anna

Die Burgkapelle wurde um 1250 mit der Burg Davensberg erbaut. Die Burg wurde später völlig zerstört, deshalb reichte man eine Antrag ein, um die baufällige Kapelle zu einer Kirche um zu bauen. Heute besitzt die St. Anna Kirche den berühmten Klappaltar von Johann Brabender und Gemälde von Hermann Tom Ring.

Offizielle Öffnungszeiten: täglich in der Zeit von 7:30 – 19:00 Uhr


St. Lambertus-Kirche

Die St. Lambertus-Kirche wurde 1524 im neugotischen Stil erbaut. 1740 wurde der Anbau des barocken Chores durch den münsterschen Baumeister Schlaun vorgenommen. Die Turmhöhe beträgt ca. 80 m.

Eine besondere Kostbarkeit ist die Strahlen-Madonna. Es ist eine Stiftung von Agnes Kösters, die sich seinerzeit (1742) in der Davert verirrt hatte und in ihrer Not das Gelübde ablegte, dass sie für die Kirche etwas Besonderes stiften werde, wenn sie den Weg nach Hause fände. Sie hat ihr Gelübde gehalten und veranlasst, dass die Strahlen-Madonna geschaffen wurde.

Offizielle Öffnungszeiten: täglich in der Zeit von 7:30 – 19:00 Uhr


St. Benedikt-Kirche

Die St. Benedikt-Kirche wurde 1665 im nachgotischen Stil errichtet. Im Jahre 1877 wurden neuromanische und gotische Veränderungen am Außenbau vorgenommen.

Seit 2007 befindet sich eine Stempelstelle des baltischen Jakobsweg im hinteren Kirchenfoyer. Hier können Pilgerinnen und Pilger ihren offiziellen Stempel abholen.

Offizielle Öffnungszeiten:
täglich in der Zeit von 7:30 - 19:00 uhr


Haus Byink

Haus Byink nahe Davensberg war eine zweiinselige Wasserburg, die um 1400 der Sitz der Herren von Ascheberg war. Heute sind noch das 400 Jahre alte Bauhaus und das ebenso alte Torhaus erhalten. Das Torhaus wird von Baronin Beverförde bewohnt.

(Nur Außenbesichtigung möglich.)